„image-trackers“ wird das Thema Fotografie in seinen Ausstellungen im Kontext zu anderen darstellenden Kunstformen behandeln. Grundsätzlich wird es daher einen „Sidekick“ z.B. aus dem Bereich Malerei, zum eigentlichen Foto-Portfolio in der Ausstellung geben.

Neben den Beiden, über den Ausstellungszeitraum dauerhaften Bilder-Präsentationen, gibt es weitere, temporäre Aktionen und Events wie Musik, Lesungen, Fotosessions, Diskussionsabende, sowie Info-Veranstaltungen zum Thema Fotografie. Diese Aktionen finden in der Location auf s.g.  „Stages“, also in festgelegten Bereichen der Ausstellung statt. Falls möglich werden auch dauerhafte „Stages“ eingerichtet, auf denen spezielle Aktionen mit den Besuchern stattfinden können. Ab Ausstellungsbeginn wird es daher in Dortmund-Brechten ein Fotostudio mit Blitzanlage, Hintergründe usw. für Aktionen mit den Besuchern geben! Darüber hinaus kann das „Foto-Studio“ von den Fotografierenden, die bei „image-trackers“ an-gemeldet sind, für Fotosessions genutzt werden!

Initiator/Veranstalter/Kurator

Dieter Doeblin M.A.

Initiator von „image-trackers“ – Die Pop-Up-Galerie für Fotografie ist Dieter Doeblin. Er ist Veranstalter und Kurator. Seine Vision ist es, Fotografien wieder aus der „Unendlichkeit des Digitalen“ zurückzuholen, und sie dem Betrachter wieder haptisch, also wie früher als Papierbild, erfahrbar zu machen. Anders ausgedrückt, „image-trackers“ will Fotos vom Monitor wieder aufs Papier bringen, und diese Papier-Bilder der Öffentlichkeit präsentieren.

Dieter Doeblin begann mit zwölf Jahren mit dem Fotografieren und wollte eigentlich immer Kameramann werden. Aber es kam dann (fast) alles anders. Nach einer technischen und handwerklichen Grundausbildung und einigen Praxisjahren, folgte ein weitere Studium in Publizistik und Kommunikationswissenschaften, Germanistik und Philosophie mit dem Abschluss Magister in Bochum. Da ihn aber die Kamera und Fotografie an sich weiterhin faszinierte, engagierte er sich ab 1973 neben dem Studium in der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung (VHS). Dort gab er 11 Jahre lang Fotokurse für Jugendliche und Erwachsene. Neben der Arbeit im Bereich elektronische Medien engagierte sich Dieter Doeblin auch in der Theaterszene. In den Jahren 1976 und 1977 war er neben seinem Studium am Kindertheater Dortmund engagiert. Anschließend machte er Studentenkabarett und 1978 war er Mitbegründer der deutschlandweit bekannten freien Theatergruppe „Rocktheater Nachtschicht“.

Ab 1983 folgten unzählige Fernseh-, Film- und Studioproduktionen – vom Sport, über Dokumentationen und Aktuelles, bis hin zu Spielsendungen. In den Jahren 1990/1991 gab er an der Ruhruniversität Bochum als Gastdozent Seminare zu den Themen „Produktion von Live-Sendungen“ sowie „Konzeption und Realisierung von Spielsendungen im TV“. Ab 1994 wandte er sich den Printmedien zu, und arbeitete als Fachredakteur im „Special-Interest-Bereich“. Seit Anfang der 90er Jahre gab es zahlreiche Veröffentlichungen in den Sparten Motorsport und Automobiltechnik in verschiedenen Fachzeitschriften. Eine erste Buchveröffentlichung erfolgte dann 1995 mit „Karting en Detail“. Ab dem Jahr 1995 entwickelte und betreute er die Technik-Seiten in der Zeitschrift „Motorsport-XL“. Es folgte ab 2002 eine 3-Bändige Reihe zum Thema Auto-Tuning (VW-Golf, 3er BMW und Ford Focus) und 2005 und 2008 zwei weitere Bücher zum Kart-Renn-Sport. Seit 2008 beschäftigte er sich auch wieder verstärkt mit der Bewegtbildkommunikation, schrieb Storys, Drehbücher und führte Regie. Dieter Doeblin arbeitet seit über 40 Jahren als freier Autor, Redakteur und Regisseur. Neben der Autorentätigkeit im Print- und Filmbereich entwickelte er für verschiedene Agenturen auch Konzepte zu Multi- und CrossMedia-Aktionen. Seit einiger Zeit beschäftigt er sich wieder verstärkt mit der Fotografie, schreibt Kriminalromane und entwickelt TV-Formate.